Dienstag, 9. Mai 2017

Protein Plinse

Immer auf der Suche nach dem gewissen Eiweißkick? Ich ja, deshalb heute mal einen, wie sagt man heute, Pancake...ich bleibe beim simplen Plins


Dazu habe ich eine Banane geschält und mit der Gabel zerdrückt. Dann 3 Eier getrennt, das Eigelb mit 100g 20%ige Quark, 40g Bio100 EW-Pulver Vanille, 10 g gemahlene Mandeln und 10 g Backpulver verrührt, das inzwischen steif geschlagene Eiweiß untergehoben und schön in ca. 1 El Kokosöl von beiden Seiten gebacken.


Dazu kann natürlich alles Mögliche gegessen werden, von Sahne, über Beeren bis hin zu selbstgemachten Obstmus aus Trockenfrüchten. 


Ich fand die Plinse super, locker, flockig *lach* und sehr lecker :)



Eine Dinkel-Quark-Semmelei

Weils so schön war, heute gleich noch einmal ein Semmelreport *zwinker*


Vom LCHF kenne ich schon viele Rezepte für Brötchen oder Brot mit Quark und Ei, das war nie so wirklich ein Favorit geworden, trotzdem dachte ich mir, ein Versuch ist es wert, als mir das liebe Rös`chen von einem Rezept erzählte.


Eine kleine Abwandlung dessen stelle ich euch hier vor.

Man nehme:
1 kleinen Becher 20%igen Speisequark
1 grünschaliges Bio-Hühnerei, natürlich ein Scherz, ich hatte nur gerade dieses aus dem Schrank genommen *lach*
2 EL natives Olivenöl
ca. 1/2 TL Salz
1 TL Xucker light
350 g Dinkel Vollkornmehl
1 Päckchen Weinsteinpulver


Alle Zutaten außer Mehl und Backpulver werden gut verrührt, dann auch diese beiden Zutaten hinzufügen und gut durchkneten.
Ich habe eine kleine Rolle geformt und dann in 8 Teile geschnitten, diese nochmal geknetet und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilt.
Mit dem Messerrücken noch ein Kreuz eingedrückt und fertig waren sie zum Backen.
Der Backofen bereits vorgeheizt, sollte bei 180°C Umluft sein, dann dauern die Semmelchen ca. 20 Minuten.

Die Konsitenz gefiel mir sehr gut.


Auch der Geschmack war wirklich auch für meinen Gaumen *grins*, beim nächsten mal gibt es noch ein paar Körner oben auf oder auch in den Teig hienein.


Freitag, 5. Mai 2017

Roggen-Buchweizen-Mini-Semmelchen

Wir hatten Appetit auf selbstgemachte Semmelchen.


Zutaten:

200g 20% Speiseqaurk
50 ml Wasser
1 Hühnerei
1 TL Salz
200g Roggenvollkornmehl
50 g Buchweizenmehl
Kürbiskern, Sonneblumenkerne und Goldleinsamen


Zubereitung:

Den Speisequark mit dem Wasser und dem Ei gut verrühren, das Salz hinzugeben und nochmals mit dem Schneebesen gut vermischen.
Nun nur noch die Mehle hinzufügen und schön verkneten.
Aus dem Teig habe ich 9 Semmelchen geformt, dazu die Hände vorher in Wasser getaucht, da der Teig doch etwas klebrig ist.
Die ausgewählten Körncherchen darauf verteilt und leicht angedrückt.
Natürlich können auch Körner deiner Wahl in den Teig eingemischt werden.

Die geformten Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgehzeizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 20 - 25 Minuten backen lassen.


Es geht doch nichts über eine selbstgemachte kleine Semmel :)

Bei 9 Brötchen hat 1 Stück:
Fett: 2,2 g
KH: 17,4 g
EW: 6,2 g

Einfacher Pflaumenmus ohne Zucker

Pflaumenmus mal anders!
Ich hatte schon länger eine geöffnete Dose mit entsteinten Trockenpflaumen stehen und wusste nicht so recht was ich damit machen kann, dann fand ich ein Rezept im Buch "Streicheleinheiten"


Ich habe diese Trockenpflaumen benutzt.


Ich habe sie in ein Glas gegeben und mit Wasser aufgefüllt und einen halben TL Zimt und 3 Nelken zugegeben.


Über Nacht stand das Glas bei Raumtemperatur.


Am nächsten Tag habe ich die Früchte durch ein Sieb ablaufen lassen.


Zuerst habe ich es mit einem Smoothiemaker versucht zu pürieren, aber der Mixstab ging dann doch wesentlich besser.


Nach erstem Abschmecken war ich bereits zufrieden.


Im Originalrezept kommt noch abgeriebene Zitronenschale hinzu, die hatte ich schlichtweg vergessen und 1 TL Honig, den es meiner Meinung nach gar nicht brauchte, aber das ist Geschmackssache.

Diesen Aufstrich kann man auch mit anderen Trockenfrüchten machen, ich finde es eine gute Alternative, wenn man geöffnete Packungen hat und sie verarbeitet werden sollten.

Mittwoch, 26. April 2017

Waldmeister a la Merlot & Chardonnay

Nach dem ich nun 2 Jahre die Ernte unseres Waldmeister`s verpasst hatte, denn dieser sollte vor der Blüte geerntet werden, habe ich es nun dieses Jahr endlich geschafft, aber ich gebe zu, es war knapp, durch das olle Aprilwetter hatte ich noch gar nicht damit gerechnet, dass der Waldmeister bald blühen könnte.


Da ich ja nicht so viel Zucker in der Küche verwenden möchte, fiel also ein Rezept für Sirup aus. Marmelade war der nächste Gedanke, naja, Gelee trifft es natürlich eher.
Warum(?) werdet ihr nun denken.
Ich benutze GelierXucker für meine Rezepte, allerdings weiß ich nicht, ob er sich für Sirup eignet.


Waldmeister-Trauben-Gelee

Zutaten:
45g Waldmeisterblätter
0,75 l Weißwein z. B. Chardonnay
0,75 l roter Traubendirektsaft, z. B. von Rewe Feine Welt
0,25 l Wasser
Saft von einer halben Zitrone
1080g GelierXucker

Zubereitung:
Den Waldmeister vor der Blüte ernten. In Sträußen waschen und anwelken lassen, dann die Blätter abstreifen, oder wie ich die Blätter abstreifen, waschen und dann welken lassen.

Aber noch einmal langsam....
1. Den Waldmeister ernten.


2. Blätter von den Stielen abstreifen, denn die Stiele werden nicht verwendet. Alles in einem Sieb gut waschen.


3. Auf einem Tuch ausbreiten und mehere Stunden, das ist von der Raumtemperatur abhängig, trocknen lassen, das kann durchaus über Nacht sein.


4. Die angewelkten Blätter grob hacken, denn erst angewelkt und "verletzt" gibt der Waldmeister sein Aroma ab.


5. Das gehackte Waldmeisterlaub in einen Topf geben und mit dem Weißwein auffüllen. Für ca. 3 Stunden abgedeckt ziehen lassen.



6. Dann abseihen und dem Sud den Saft der halben Zitrone hinzugeben.


7. Mit dem Traubensaft und dem Wasser mischen, den GelierXucker hinzugeben und mit dem Schneebesen den Xucker auflösen. In meinem Rezept ist es Roter, aber nur weil es keinen weißen Traubensaft zu kaufen gab.



8. Die heiß ausgewaschenen Gläser bereitstellen.



9. Den Gelee ca. 3 - 4 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.


10. Sofort in die sauberen Gläser abfüllen und verkehrt herum für 15 Minuten auf einem Geschirrtuch stehen lassen.


11. Die Gläser richtig herum aufstellen und miot einem Geschirrtuch abgedeckt auskühlen lassen. Fragt nicht warum, meine Oma hat es immer so getan *zwinker*

12. Etikettieren, das ist wichtig, denn wenn ihr erst einmal auf den Geschmack des Marmeladekochens gekommen seid gibt es kein Halten mehr :)


Ich wünsche euch gutes Gelingen!

Mittwoch, 5. April 2017

Kartoffel-Schwarzwurzel-Auflauf

Geht es euch auch manchmal so, der Einkaufstag ist noch nicht wirklich, der Gemüsevorrat aber auch nicht so dolle, ihr wollt aber trotzdem etwas Gesundes kochen?
Gestern war es mal so, aber Not macht erfinderisch, Mr. Google hat auch noch etwas geholfen, so habe ich einen Auflauf aus dem www abgewandelt.


Schwarzwurzel-Kartoffel-Gratin

Zutaten:
Kartoffeln,
Schwarzwurzeln,
Zwiebeln
Kochschinken
Käse
Brühe,
Creme fraiche,
etwas Milch,
Butterschmalz,
Petersilie,
Oregnao,
Majoran,
Kartoffelstärke
Salz,
Pfeffer

Ich habe bewusst keine Mengenangabe geschrieben, für uns reicht die Portion gleich für 2 Tage, es war eindeutig zu viel ;)
Creme fraiche, kann ausgetauscht werden mit Sahne, Milch etc.,  Kochschinken ebenso, auch statt Kartoffelstärke, kann z. B. Maisstärke usw. verwendet werden.

Zubereitung:
Die Schwarzwurzeln, ich hatte eine Konserve benutzt, abtropfen lassen.  Schöner wäre es natürlich mit frischen Schwarzwurzeln.


Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden.


Die Kartoffelscheiben in der Gemüsebrühe, mit dem Schwarzwurzelsud und ausreichend Wasser ca. 10 Minuten kochen.


Kochschinken in kleine Würfel schneiden und mit Butterschmalz aufbraten, klein geschnittene Zwiebel hinzufügen. Hier habe ich leider das Foto vergessen.

Creme fraiche und Milch mit allen Kräutern und Gewürzen abschmecken, je nach Bedarf etwas Kartoffelstärke einrühren....


 ...und zum Kochschinken geben, dann kurz aufkochen lassen.


Die Auflaufform etwas fetten und zuerst die Hälfte der abgetropften Kartoffelscheiben hineingeben,


Dann Schwarzwurzeln darüber und nochmals Kartoffeln, die Kochschinken-Cremefraiche Soße darüber gießen, mit geriebenen Käse oder Scheibletten abdecken.


Natürlich komplett bedecken, dann im Herd (vorgeheizt) bei 175 ° C goldbraun backen lassen, bei mir, es war eine große Form, dauerte es an die 50 - 60 min.


Wohl bekomms!


Mittwoch, 22. März 2017

Buttermilch- Dinkelvollkornbrot im Brotbackautomat gebacken

Krönelinchen ist schon länger auf der Suche nach einem leckeren Brotbackrezept für den Brotbackautomat ohne Weizenmehl. 
Gestern habe ich dann einfach mal etwas ausprobiert und es war mega lecker.

Buttermilch- Dinkelvollkorn-Brot


  • Ich habe 1 Fläsch`chen Buttermilch (500ml), etwa 150 ml Wasser in die Brotform des Automaten gefüllt.
  • Ca. 1 Tl Salz, 1 TL Xucker, 1 Frischhefewürfel und 1 TL Flohsamenschalen hinzugefügt.
  • 500g Dinkelvollkornmehl und 100g Reismehl hinzugegeben.
  • Dann ein Programm gewählt was 3 1/2 Stunden backt, mit mittlerer Kruste und eine Gewichtsangabe von 1000g Brot.
  • Nach dem die Mischung verrührt war, ich habe immer mal geschaut, evt. muss man mit einem Kochlöffel Teig vom Rand in die Mitte streichen oder sogar noch etwas Wasser hinzugeben.
  • Nachdem alles gut verrührt war, kamen noch ca. 3 El Sonnenblumenkerne, 3 EL Goldleinsamen und 3 EL Kürbiskerne hinzu. Natürlich gehen auch noch andere Körner, bestimmt auch andere Mehle, ebenso auch Brotgewürze, lasst eurer Phantasie und eurem Geschmack freien Lauf.

Wohl bekomms!