Sonntag, 22. Januar 2017

Mandelmilch selbstgemacht

Da bin ich mal wieder, schon wieder ein Weilchen her, aber es gab aus gesundheitlichen Gründen ein paar Veränderungen, vor allem auch im Bereich der Ernährung.
Ich werde mich nun immer mehr in den Bereich der basischen Ernährung einlesen *müssen*, aber so schlimm, wie ich Anfangs dachte, ist es gar nicht.

Regionale Bio-Produkte stehen vermehrt auf dem Plan, Weißmehl und Zucker bleibt ganz weg, Produkte/Lebensmittel die viel tierisches Eiweiß haben werden seltener von mir gegessen, zu viele Milchprodukte, sei es Käse, Milch, Joghurt, Quark bringt eben den Säure-Basenhaushalt im menschlichen Körper doch ziemlich durcheinander. Aber das Frühstücksei aus der eigenen Hühnerhaltung kommt trotzdem noch jedes Wochenende auf den Frühstückstisch.
Kaffee....tja, auch da wirds wohl weniger werden.

Ich sage der Low Carb Ernährung hier und heute "Goodbye".
Auf geht`s, ein neues Ziel, ein neuer Weg.

Brot, Milch und Quark heißt es für mich nun zu ersetzen, denn das sind die Dinge, die doch sehr zu meiner Ernährung gehörten.
Meine Internetrecherche half mir dabei, Alternativen zu finden.
So begann ich heute meine erste Mandelmilch selbst zuzubereiten.


Was soll ich schreiben, es war wirklich so fix zubereitet, das hatte ich mir viel aufwendiger vorgestellt.
Hier mal ein Bild der Nährstoffangaben und Zutaten einer nicht unbedingt zu empfehlenden Mandelmilch. Zumindest nicht für mich, da ich von industriell hergestellten Lebensmittel so weit wie möglich weg möchte und auf Zucker verzichten möchte.


Was ist nun alles drin, Wasser, Zucker....2% Mandeln,....Emulgatoren, Stabilisatoren....
In der selbstzubereiteten Mandelmilch habe ich nur Mandeln und Wasser.
Also stand fest: Nur noch Selbstgemachte!
Ich habe eine Menge von einem Liter heraus bekommen, ich denke, dass ich demnächst nur die halbe Menge zubereiten werde.

Was benötige ich dazu?
Einen Mixer, 200g Mandeln, Wasser, ein Sieb oder Mulltuch, eine Flasche.


Am Abend vor dem Zubettgehen weichte ich dazu die ungeschälten Mandeln ein. 12 Stunden sollten sie eingweicht sein, am besten leicht abgedeckt mit einem Tuch. Ich las, dass sie aber nicht länger als 18 Stunden eingeweicht werden dürfen.


Morgens spülte ich die Mandeln unter fließendem Wasser gut ab.


Gab sie in den Mixer zu 1000 ml Wasser.


Schon nach den ersten Umdrehungen entstand eine milchige Flüssigkeit.


Das Ganze durch ein Mulltuch gießen.


Gut ausdrücken, ist ja schade, wenn zu viel verloren geht.


Die restliche Mandelmasse kann gut zum Backen verwendet werden, aber auch in eine Schale Müsli, übers Obst, wie auch immer, ihr müsst es nicht wegwerfen.


Es ergab einen Liter frische Mandelmilch.


Ich war fasziniert, ich hatte mir das viel komplizierter vorgestellt.
Na Lust es auszuprobieren?
Ihr könnt nun die Milch auch noch würzen, z. B. mit Vanille, Zimt, Kardamom, auch süßen, wer mag mit etwas Honig oder gleich in den Mixer 1 - 2 Datteln mit hineingeben.




Donnerstag, 5. Januar 2017

Hähnchenbrust auf Orangenbeet mit winterlichem Selleriesalat

Soooo, heute mal wieder ein Experiment... vor weg, es war wirklich sehr sehr lecker geworden!

Hähnchenbrust auf Orangenbeet mit Rosmarin und Thymian mit einem Hauch Zimt *schmunzl*


Hier die Zutaten:
2 Stück Hähnchenbrust, 1 Orange, 2 Rosmarinzweige, Thymian, Olivenöl, eine Prise Zimt, Salz, Pfeffer aus der Mühle, evt. frische Blattpetersilie.


Zubereitung:
Zunächst habe ich die Bruststücke gewaschen und abgetupft, eine Mischung aus dem Öl und den Gewürzen (außer Petersilie) zubereitet, diese in eine kleine Auflaufform gegeben, die Orange in Scheiben geschnitten, dann das Fleisch noch mit Gewürzen bestreut, die Orangenscheiben und Rosmarinzweige mit in die Form gegeben und in den auf 180°C vorgeheizten Backofen gestellt.


Hin und wieder mit Wasser (alternativ geht Brühe) begossen.
Leider habe ich nicht auf die Uhr geschaut, aber 40 min waren es bestimmt.
Kurz vor dem Servieren noch frisch gehackte Petersilie darauf und fertig war ist ein leckeres fruchtiges Geflügelgericht

Dazu gab es einen fruchtigen Selleriesalat mit Wintergemüse und Walnüssen

Zutaten:
Staudensellerie


2 Orangen
2 Äpfel
1 Möhre
Walnüsse


Salz,
Pfeffer,
Essig und Öl

Zubereitung:
Den Staudensellerie habe ich in hauchdünne Scheiben geschnitten.


Eine Orange und die 2 Äpfel habe ich dann in kleine Würfel geschnitten und die Möhre fein geraspelt.


Die Walnüsse


habe ich mühseelig geknackt *schnief* und dann in einem Haushaltstuch zwischen 2 Brettchen klein gedrückt und zum Obst und Gemüse gegeben.

Die Orange, ihr könnt Orangensaft benutzen, ich möchte aber auf industriell hergestellte Produkte immer mehr verzichten...


... auspressen, vielleicht so 80 ml könnten es werden, wenn ihr eine tolle saftige Apfelsine zur Verfügung habt.


Aus dem Orangensaft, Weißweinessig, Öl, Salz und Pfeffer, je nach Geschmack auch Süße, müsst ihr nun nur noch einen Dressing mixen.
Diesen Dressing in den Salat (oder individuell über den Salat) geben und fertig ist ein toller, fruchtiger und winterlicher Selleriesalat, der hervorragend zu meinem Geflügelgericht passte.


Deshalb gibt es heute zum Abend noch ein Schüsselchen des Salates.

Bayrischer Fleischkäse mit Champignons und Rucola

Kurz fix etwas zum Frühstück, hier das Dinkelbrot, was ja gestern zum Familientest herhalten musste.


Mh? Ich glaube, auch wenn es sehr gut schmeckt, ein dunkles Brot macht mich länger satt...oder länger unhungrig!

Mittags gab es Bayrischen Fleischkäse, musste verarbeitet werden, mal nicht mit Spiegelei, sondern in Würfel gebraten, mit kleingewürfelter Charlotte und Lauchzwiebeln, dazu gebratene Champignons mit leckerer Blattpetersilie.


Die Blattepetersilie mag ich wesentlich lieber als die Krausepetersilie, so ein tolles Aroma.


Nachtisch war heute Avokadocreme.
Dazu die Avokado halbieren, mit einem Teelöffel das Fruchtfleisch herausheben, das geht ganz leicht, mit einer Gabel zerdrücken. Dazu einen kleinen Schuß Walnussöl (muss nicht sein), evt. etwas Kakao, vielleicht auch einen kleinen Teelöffel Honig, was das Herz begehrt.
Ich habe meine Creme dann noch mit dem Pürrierstab cremig geschlagen.

Am Abend gab es dann Rucola-Salat mit kleinen Tomaten und wieder ein Magerjoghurt mit frischen Heidelbeeren und etwas Chiasamen.

Rucolasalat und kleine Tomaten waschen, die Salatblättchen habe ich so belassen, die kleinen Cocktailtomaten nur halbiert.


Gartenkräuter- Senf-Dressing

Zutaten:
2 TL Bautzener Senf
2 TL Honig (alternativ Süßstoff, habe ich genutzt)
6 EL Balsamicoessig
8 EL Knoblauch-Olivenöl (alternativ geht auch anderes Speiseöl)
5 EL Wasser
Lauchzwiebel
gehackte Kräuter nach Wahl, wie z.B. Lauchzwiebel im Bild oben und v. l.n.r.: Basilikum, Oregano, Salbei, Rosmarin, Thymian, Blattpetersilie


Salz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Den Senf mit dem Honig oder Süßstoff, dem Rotweinessig, dem Wasser und dem Salz und Pfeffer verrühren, das verwendete Speiseöl mittels einem Schneebesen unterschlagen, dadurch wird das Dressing schön cremig.
Die Kräuter fein hacken.


Dann die Kräuter in einen Shakebecher (geschlossene Dose) mit der cremigen zubereiteten Flüssigkeit gut durchschütteln.


Fertig war das Dressing zu meinem Rucolasalat.

Wie fast immer am Abend gab es dann noch einen Magerjoghurt mit Heidelbeeren. Da das Mittag diesesmal schon sehr fetthaltig war, gab es kein Leinöl dazu.



Mittwoch, 4. Januar 2017

2. und 3. Januar 2017 - START der guten Vorsätze

Ja, Ihr Hübschen vor dem Monitor, mein Frühstück habe ich ja gestern erklärt, das fotografiere ich nicht mehr, nur wenn es mal anders ausfallen sollte *lächl*.

Zum Mittag gab Wildlachsfilet mit Kräuter gebraten und mit Zitrone verfeinert, eine halbe Kartoffel, die musste zur Sättigung beitragen, ahhhh und eigentlich mag ich sie gar nicht, also selber Schuld *lach* und Möhren-Apfel-Rohkost, als Nachtisch kernlose Weintrauben. So ohne Kerne,was für eine tolle Erfindung, früher habe ich nie Weintrauben gegessen.


Am Abend einen Magerquark mit etwas Mineralwasser und Kulturheidelbeeren, noch restlichen Rohkostsalat mit ein wenig gerösteten Kürbis- und Sonnenblumenkernen so wie Rote- Bete- Salat mit Zwiebeln.


Gestern gab es zum Mittag Frikadellen oder Bouletten, mit frischem Kohlrabi-Möhren-Gemüse.


Die Frikadellen habe ich ohne Semmelmehl zubereitet, ihr dürft hier mal über den Topfrand schauen:


Ihr seht mit frischen Kräutern, geraspelter Möhre, geriebenen Käse, Zwiebeln, Ei und natürlich Hackfleisch.


Auch ohne Semmelmehl oder eingeweichtem Brot hält es zusammen. 


Am Abend gab es eine Scheibe Dinkelbrot zum Kosten. Rote-Bete-Salat dieses mal mit Perlzwiebeln


und einen Magerjoghurt mit Heidelbeeren.


Ihr seht ganz unspektakulär. 

Ein Bildchen habe ich noch, obwohl es gestern schon etwas zu sehen war *zwinker*, da im Moment ja nun alles im Garten verschneit ist, sich zurückgezogen hat oder einfach eben Jahreszeitenbedingt nicht zum Ernten vorhanden ist, gibt mein Küchentisch-Topf-Kräutergarten *lach* wenigstens eine Weile Rosmarin, Oregano, Thymian und Salbei frisch zur Ernte her.



Dienstag, 3. Januar 2017

Ein gesundes und glückliches Jahr....

...kann es für viele nur werden, wenn es auch ernährungstechnisch wieder gut läuft.



Im verschneiten Januar des neues Jahres möchte ich wieder beginnen euch ein klein wenig von meinen Mahlzeiten, eventuell Rezepten oder eben einfach nur von neuen "Futterideen" zu berichten.

Weihnachten, oh wie war das lecker, es gab Wildschweinrücken...ach was solls... das erzähle ich euch mit ausführlichem Rezept einen anderen Tag....

Ja wie beginnt nun das Jahr? Wieder mit Wiegen der Mahlzeiten, Protokollieren, Kalorien zählen, Kohlenhydrate berechnen, auf die Waage stellen usw. usw. ?
Nööö, ich beginne einfach natürlicher zu kochen, setze mich nicht mehr unter Druck, viel habe ich in meinem Leben schon an Diäten versucht, Jojo`s erlebt, damit soll Schluss sein. Genug Kenntnisse hat Frau ja eigentlich, also gehts im Monat Januar mal ganz simpel mit ungewogenen, unprotokollierten, aber frisch gekochten und auch ausgewogenen Mahlzeiten los. Natürlich mit gesundem Menschenverstand gekocht und portioniert.

Wie sieht mein Frühstück aus?
Es ist bisher fast immer ein Vollkornbrötchen mit Kerrygold gewesen, dazu entweder nur mal Salz und ein frischgekochtes Ei aus eigener Hühnerhaltung, oder einem Teelöffel Honig vom Imker aus einem benachbarten Ort, oder auch mal etwas vom selbstgekochten Brombeer- oder Quittengelee. Da möchte ich gern auf Vollkornbrot umsteigen. Als einzige Getreidehaltige Mahlzeit. Mehr Änderungen soll es nicht geben.

Ich esse schon sehr lange keine Margarine, nur Kerrygoldbutter.

Wie sieht das Mittag aus?
Mein Mann sagt immer gern: "Gesunde Mischkost", ich muss aber sagen, ich mache mir nicht viel aus Kartoffeln, deshalb gibt es diese, wie auch Nudeln und Reis sehr sehr selten. Wogegen ich Hirse und Couscous mag.
Gilt es Soßen anzudicken, so koche ich wie während einer LowCarbErnährung, das gilt auch für Zucker, da gibt es Xucker light.
Nicht vegan, nicht vegetarisch, einfach nach meinem Gewissen gesund.
Das heißt viel Gemüse, Fleisch nicht zu fett, gebraten wird mit etwas Butterschmalz (wenn es für die ganze Familie ist) oder Kokosöl (wenn es nur für mich ist). Lasst euch nicht täuschen, ich bin der Meinung, dass der menschliche Körper "gutes" Fett benötigt, ich lasse es nicht weg, bzw. schränke es zu arg ein. Während einer LCHF- Ernährung habe ich diesbezüglich dazugelernt.


Der laaange Nachmittag?
Geplant ist da nie etwas, ich werde an Geburtstagen ebenfalls wie alle anderen ein Stück Kuchen essen, das werden Ausnahmen sein. Komme ich mal nicht klar bis zum Abend, so gibt es Nüsse oder ein Stückchen Obst, ein kleiner Smoothie geht auch.

  
Der Abendliche Schmaus!
Weitgehenst kein Brot mehr, Ausnahmen wie z. B. heute, da wir unterwegs waren und mir ein Dinkelbrot empfohlen wurde, da wird es eine Scheibe sein. Ich habe mit Dinkel noch keine Erfahrung gemacht, vielleicht ist es ein Brot, was gut auf den Frühstückstisch passt..
Ansonsten eher Gemüsesalate, Quark- oder Joghurtspeisen mir Heidel-, Him,-, Brom- oder Erdbeeren und einem Teelöffel Leinöl. Fettarme Wurstsalate und mal schauen, wie es sich entwickelt.

Zwischendurch muss auch was sein!
VIEL Trinken! Tee sowieso, ich bin bekennender Teesortenfreak, neuerdings gehört auch Ingwertee dazu. Ja Wasser sowieso. Säfte nicht, Lightgetränke auch nicht, ab dem Zeitpunkt, wo ich mein Kennlernpaket von Bolero verbraucht habe. Uuuuunnnnd Kaaaaffffeeee, den möchte ich einschränken auf ca. 2 Tassen am Tag!

Feierlichkeiten!
Alkohol? Nun ja, es gibt sogar Diäten, wo ein Glas Wein erlaubt ist, okay, ich mache ja keine Diät *schmunzl* Aber ab und an 1 Glas Rot- oder Weißwein als Schorle werde ich genehmigen. Sollte einmal der Kummerschuh drücken, dann vielleicht auch mal ein Whisky, aber ansonsten ist es ein no-go. Ich weiß Alkohol ist der falsche Retter der Not, der Kummerschuh ist auch nicht ganz so ernst gemeint.

Ja, Ihr lieben, auch ernährungsgeplagten Blogleser, so ist der Plan, einen Plan B gibt es nicht, Plan B würde bedeuten kein gesundes Jahr, kein Wohlfühlfeeling, also packen wir es an!

Morgen dann die ersten 2 Tage bebildert und beschrieben, hier auf diesen Seiten. Bleibt schön gesund!

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Taboule, Ingwertee und Wildlachs

Ja, genau so ging es zum Beispiel weiter.
Heute habe ich  mich durchgerungen und Wildlachs gebraten, ich bin bekennender NichtsFischEsser, aber ich glaube das könnte sich ändern *schmunzl*

Dazu gab es Zucchininudeln.
Mh... und als kleines Leckermäulchen durfte ein selbstgemachter fettarmer Joghurt mit Himbeeren, ein paar Mandelsplitter und Chiasamen nicht fehlen.



Durch eine Diagnose meines Hausarztes habe ich mich in den letzten Tagen intensiv mit entzündungshemmenden Lebensmitteln befasst, dabei war der Gewinner zunächst INGWER, aber wie ihn zubereiten, in welcher Form essen?

Die  erste Idee war ein Tee, man kann Ingwer in Scheibchen geschnitten und mit Wasser überbrühen, ein ganz simpler Ingwertee, ich liebe aber zur Zeit noch unsere Gartenäpfel, die so langsam verbraucht werden müssen und habe kurzerhand einen kleinen Apfel geschnitten...


...in einen Topf mit Wasser gegeben und da kam mir die Idee, dort Ingwer mit zu köcheln.


 Ein wenig getrockneter Fenchel und Kamille in einem Filtertütchen habe ich auch noch hinzugefügt.

Tadatada.... LECKER!

Ach ja, noch etwas wollte ich euch berichten. Vor ein paar Wochen bereitete Lilly einen Taboulesalat zu, der war sowas von lecker, das Rezept werde ich demnächst noch einstellen.
Weil ich ihn so toll fand brachte Lilly mir dann aus dem Drogeriemarkt ein kleines Tütchen mit:


Noch ein wenig Gemüse dazu und ganz schnell war der Salat zubereitet, leider fehlte die Blattpetersilie, aber dennoch war es schmackhaft. Selbst zubereitet finde ich den Salat aber dennoch viel viel schöner.


So war das Mittag zusammen mit zwei Spiegeleiern im Nu fertig ;)